25 Jahre Produktionsrealität. 12 Jahre Führung. Jetzt: KI-Einführung in Unternehmen – aus der Perspektive derer, die damit arbeiten werden.
Über mich
Mein Name ist René Söllner. Ich koordiniere KI-Einführung in Unternehmen – mit Schwerpunkt auf Verlage, Agenturen, Bildungsträger und Kommunikationsabteilungen im Mittelstand.
Mein Weg verlief ungewöhnlich: 25 Jahre Produktionsalltag in Verlag und Agentur, davon viele Jahre Führung von Grafikteams mit bis zu 16 Mitarbeitenden. Ich kenne die Realität in Fachabteilungen nicht aus Interviews oder Workshops, sondern aus der eigenen täglichen Arbeit. Tool-Wechsel, Workflow-Umstellungen, Widerstand gegen neue Prozesse – diese Situationen habe ich nicht begleitet, sondern durchlebt.
„Human-in-the-Loop heißt nicht, dass der Mensch die Maschine kontrolliert. Es heißt, dass er entscheidet.“
Diese Perspektive trage ich heute in KI-Projekte. KI als Werkzeug, nicht als Selbstzweck. Akzeptanz in der Fachabteilung als Voraussetzung, nicht als Folge.
Und Methode statt Methodenset: Scrum, PRINCE2, OKR und Design Thinking kommen zum Einsatz, wenn sie dem Projekt dienen – nicht, weil sie auf der Referenzliste gut aussehen.
KI aus der Fachabteilung.
Mein Ansatz: Mensch. Methode. Maschine.
25 Jahre Produktionsalltag haben mir eines gezeigt: Technologie, die an den Menschen vorbei eingeführt wird, verschwindet wieder. Technologie, die aus deren Arbeit heraus entwickelt wird, bleibt. Deshalb drei Ebenen: der Mensch, der damit arbeiten wird. Die Methode, die das Projekt trägt. Das Werkzeug, das am Ende konkret hilft. In dieser Reihenfolge – und mit Absicht.
Mensch.
Akzeptanz vor Technik.
KI-Projekte scheitern in Unternehmen selten an der Technik. Sie scheitern daran, dass die Menschen, die sie nutzen sollen,
nicht gefragt wurden.
Ich beginne deshalb nicht mit Tools, sondern mit der Fachabteilung: Welche Aufgaben kosten Zeit? Wo entsteht Frust? Was wird gebraucht – und was eben nicht? Erst wenn das steht, spricht man über Technologie.
Methode.
Pilot vor Strategie.
Strategiepapiere beruhigen das Management, verändern aber wenig in der Praxis. Ich arbeite umgekehrt: Ein abgegrenzter Pilot, vier bis acht Wochen, ein realer Use Case aus dem Alltag der Fachabteilung. Scrum, OKR oder PRINCE2 kommen zum Einsatz,
wenn sie dem Projekt dienen.
Erst wenn der Pilot trägt, wird skaliert. Erst dann entsteht eine KI-Strategie, die im Unternehmen auch ankommt.
Maschine.
Werkzeug, nicht Selbstzweck.
Die Werkzeugauswahl richtet sich nach dem Use Case, nicht nach dem Hype. ChatGPT, Claude, Gemini, Midjourney, Firefly, n8n, Custom GPTs – alles Mittel zum Zweck. Entscheidend ist, welches Werkzeug eine konkrete Aufgabe besser löst als der bisherige Weg.
Und: Der Mensch entscheidet. Die Maschine schlägt vor. Das ist kein Kompromiss, sondern Qualitätssicherung.
Wie ich KI
in Unternehmen einführe
Mein Vorgehen in vier Phasen – statt einem Foliensatz.
Keine Blaupause, sondern ein wiederholbares Vorgehen. Die Phasen passen sich an Unternehmen und Use Case an, ihre Reihenfolge nicht.
Phase 01
Ausgangslage verstehen. Gespräche in der Fachabteilung, nicht in der Geschäftsführung. Welche Prozesse laufen heute wie, wo entstehen Reibungsverluste, wo arbeiten Menschen gegen Werkzeuge statt mit ihnen. Ergebnis: Eine nüchterne Ist-Analyse mit zwei bis vier Ansatzpunkten, die realistisch pilotierbar sind.
Phase 02
Pilot definieren. Ein einziger, abgegrenzter Anwendungsfall. Klarer Zeitrahmen (meist vier bis acht Wochen), klares Ziel, klare Messgrößen. Tool-Auswahl erfolgt nach der Pilot-Definition, nicht davor. Begleitend: Klärung der AI-Act-relevanten Pflichten – je nach Use-Case-Risiko fällt das Projekt unter unterschiedliche Anforderungen.
Phase 03
Team befähigen. Der Pilot läuft nicht an den Mitarbeitenden vorbei, sondern mit ihnen. Gemeinsame Prompt-Arbeit, iterative Anpassung der Workflows, Raum für Kritik und Rücknahme. Human-in-the-Loop heißt hier konkret: Die Fachabteilung bleibt Entscheider über Qualität – die Maschine übernimmt den Vorschlag, nicht das Urteil.
Phase 04
Skalieren oder verwerfen. Nach dem Pilot fällt eine ehrliche Entscheidung. Trägt der Use Case? Dann wird auf weitere Teams oder Prozesse ausgerollt – mit dokumentiertem Vorgehen, sodass interne Multiplikatoren übernehmen können. Trägt er nicht? Dann wird das offen kommuniziert, bevor sechsstellige Budgets verbrannt werden. Beides ist ein gültiges Ergebnis.
René Söllner
vom Produktionsalltag in die KI-Koordination
Seit 25 Jahren arbeite ich an der Schnittstelle von Design, Medien und Markenkommunikation. Nach der gestalterischen Ausbildung startete ich im Verlagswesen und übernahm früh Verantwortung für visuelle Konzepte, Produktionsprozesse und crossmediale Projekte.
In den letzten zwölf Jahren habe ich Grafikteams von bis zu 16 Mitarbeitenden geführt, Relaunches verantwortet und Produktionsworkflows aufgebaut. Dabei habe ich Tool-Wechsel, Change-Prozesse und Widerstand in Teams nicht begleitet, sondern durchlebt. Das ist der Boden, auf dem ich heute stehe.
Seit 2024 richte ich diese Erfahrung konsequent auf KI-Einführung und KI-Koordination aus – mit systematischer Weiterbildung in agiler Führung, modernem Projektmanagement und Künstlicher Intelligenz. Mein Ziel: KI als Werkzeug dort einsetzen, wo sie Menschen die Arbeit erleichtert. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.
KI-Einführung und KI-Koordination in Fachabteilungen
Konzeption und Umsetzung von KI-Pilotprojekten
Agile Methoden: Scrum, PRINCE2, OKR, Design Thinking
Prompt-Systeme, Custom GPTs und Automatisierung mit n8n
Führung und Entwicklung von Teams mit bis zu 16 Mitarbeitenden
Compliance-Orientierung nach EU AI Act (Art. 4)
Aufbau und Optimierung digitaler Produktionsworkflows
Relaunches, Corporate Designs und Editorial-Produktion
Jahre Produktionserfahrung in Freelance, Verlag und Agentur
Verlage parallel gesteuert in der Abteilungsleitung
Mitarbeitende in der bisherigen Führungsverantwortung
Unterrichtseinheiten Weiterbildung in KI und Führung
Projekte & Situationen
Highlights

Art Director
2017 – 2025

Web Design
2018 – heute

Editorial Design
2022 – 2025

Web Design
2005 – heute

Editorial Design
2013 – 2025

Web Design
2009 – heute
Gespräch
Austausch statt Akquise
KI-Einführung beginnt selten mit einer konkreten Projektanfrage. Meistens beginnt sie mit einer offenen Frage: Wo stehen wir, was ist realistisch, wo fangen wir an?
Für genau diese Gespräche bin ich ansprechbar. Fachlicher Austausch zu KI in Fachabteilungen, zu Human-in-the-Loop in der Praxis, zu den ersten realistischen Schritten im eigenen Unternehmen – unverbindlich und ohne Agenda.


